Musiker
Sänger
Songwriter
Dichter

Narek Kosmos wurde am 8. März 2002 in Gyumri geboren.
Narek ist ein armenischer Komponist, Singer-Songwriter, Dichter und Kunstkritiker. Er studiert Kunstgeschichte an der Abteilung für Kunstgeschichte der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Armeniens in Gyumri. Er absolvierte die Geigenabteilung der Scheram-Musikschule in Gyumri. Narek tritt sowohl als Solokünstler als auch mit der Band „Jranerk“ auf, die er 2018 gegründet hat.
Im Jahr 2022 komponierte er die Musik für eine Theateradaption von Stephen Kings „Misery“. Die Premiere fand am 17. und 18. September 2022 im Staatlichen Wardan-Achemjan-Dramatheater in Gyumri unter der Regie von Gor Margaryan statt.
Im Jahr 2018 gründete Narek im Alter von 16 Jahren die Band „Jranerk“. Er tritt als Leadsänger und Songwriter auf. Die Band hat mehrere Songs aufgenommen und 5 Musikvideos veröffentlicht. Weitere Veröffentlichungen waren für 2022 geplant. Einer ihrer bekanntesten Songs ist „Du imn es“ (Du bist mein), der in der Fernsehserie „Hatuk Dasaran“ (Spezialklasse) zu hören war.
Die Zeit kann einen Menschen und die Zeilen, die er schreibt, verändern. Sie bestimmt auch die Töne der literarischen Palette. In diesem Zusammenhang wenden wir uns dem kürzlich veröffentlichten Gedichtband „Past 48“ des jungen Dichters, Komponisten und Singer-Songwriters Narek Kosmos zu. Jedes Werk dieser Sammlung ist ein Schritt auf dem Weg zur „Lesung“ des menschlichen Wesens.
Ich möchte so sehr die einzige Zufälligkeit in deinem vorgezeichneten Leben sein... der einzige Zug, dessen Schienen sich mit deinen Gesichtszügen verändern werden, der weit fahren und die Haltestellen deines Lächelns auswendig mit sich tragen wird... Keine verworrenen Momente. Nareks Poesie fließt einfach und tief und berührt das Alltägliche. Die poetische Welt des Autors wird lebendig enthüllt — Schicht für Schicht, mit Persönlichkeit und Tiefe.
Ein poetisches Erwachen — so lassen sich die ersten Gedichte der Sammlung beschreiben. Darin befindet sich der Autor auf der Suche — manchmal nach sich selbst, manchmal nach der Welt und den Menschen um ihn herum. Er folgt dem Wesen menschlicher Identität und Beziehungen und berührt dabei leicht das Unterbewusstsein.
Ich brauche große Städte, um kleine Gedanken auszudrücken... Kurz gesagt, ich brauche große Städte, um Gedanken auszudrücken, die so klein sind wie das Budget unseres Landes... *** Ich war nicht deine Garderobe, und du hast dich nicht in mir verändert... und mein Charakter erzitterte in deiner Abwesenheit... jede Nacht stellte ich mir mein Zuhause vor, dich in meinem Bett, mein vorgestelltes Ich in deinen Gedanken... aber Realität und Poesie gehen in verschiedene Klassen.
— Vova Arzumanyan, Tageszeitung „Aravot“, 20.12.2023

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